
Tierisch Mental Gesund
Verhaltenstherapie
Für Mensch und Tier.

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Verhaltensmedizin
Das Bewusstsein für die psychische Gesundheit unserer Haustiere wächst zunehmend – denn auch Katzen können unter Verhaltensauffälligkeiten, Ängsten oder psychischen Belastungen leiden. Körperliches und seelisches Wohlbefinden stehen dabei in enger Verbindung: Schmerzen oder Erkrankungen können das Verhalten einer Katze verändern, genauso wie dauerhafter Stress oder emotionale Belastungen körperliche Beschwerden begünstigen können.
In der Verhaltenstherapie betrachten wir daher immer die Katze als Ganzes. Ziel ist es, die Ursachen von Verhaltensproblemen zu erkennen, Stress zu reduzieren und das Wohlbefinden von Mensch und Tier nachhaltig zu verbessern.
Bleiben Verhaltensprobleme unbeachtet, kann das die Beziehung zwischen Mensch und Katze stark belasten und den gemeinsamen Alltag erschweren. In manchen Fällen führt dies sogar dazu, dass Tiere abgegeben werden. Verhaltenstherapie setzt genau hier an: Sie hilft dabei, die Ursachen unerwünschten Verhaltens zu erkennen, die Bedürfnisse der Katze besser zu verstehen und gemeinsam nachhaltige Lösungen für ein harmonisches Zusammenleben zu entwickeln.

Ethologie

Neurophysiologie

Psychopharmakologie
Unsere Methoden
Verhaltenstherapie braucht Zeit, Geduld und die Bereitschaft, gemeinsam neue Wege zu gehen. Jeder Fortschritt erfolgt Schritt für Schritt und manchmal gehören auch kleine Rückschläge zum Prozess dazu. Denn jede Katze ist einzigartig, deshalb gibt es keine allgemeingültige Lösung oder ein „Patentrezept“.
Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen Verständnis, Empathie und ein respektvoller Umgang mit den Bedürfnissen der Katze. Gemeinsam entwickeln wir individuelle Lösungsansätze, die das Wohlbefinden Ihrer Katze fördern und die Beziehung zwischen Mensch und Tier nachhaltig stärken.
Das Verhalten Ihrer Katze
macht Ihnen Sorgen?
Wir helfen gerne!
Ablauf einer Therapie:
- Kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail oder Telefon, um Ihr Problem kurz zu schildern.
Bei Aggressionsproblemen besprechen wir präventive Maßnahmen, um Verletzungen von Menschen und Tieren zu verhindern. Bitte füllen Sie vor dem Erstgespräch unseren Fragebogen aus, den Sie ganz einfach auf unserer Website herunterladen können. - Im Erstgespräch bewerten wir die Katze anhand Ihrer Beschreibungen und Beobachtungen, analysiere Symptome, Verhalten, Kontext und Körperhaltung. In einigen Fällen empfehlen wir eine Untersuchung beim Haustierarzt um organische Krankheiten auszuschließen oder zu behandeln. Nach Diagnosestellung entwicklen wir einen individuellen Therapieplan und erklären Ursachen und Reaktionen. Das Erstgespräch dauert etwa 60-90 Minuten.
- Für die fortlaufende Therapiebetreuung vereinbaren wir Folgetermine und/oder Telefonate in bestimmten Abständen. Manchmal müssen Therapiepläne angepasst werden, um im Alltag umsetzbar zu sein. Die Dauer der Verhaltenstherapie variiert je nach Bedarf, von Managementänderungen im Alltag bis zu intensivem Training.
Es besteht die Möglichkeit auf eine Online-Verhaltenstherapie Sitzung. Bitte machen Sie dafür einen Termin mit mir aus.


Was passiert in der Therapie?
In der Therapie wird individuelles Verhalten, Emotionen und Stimmung modifiziert. Bei psychischen Erkrankungen kann auch die Verwendung von Medikamenten erforderlich sein. Wir nutzen systemische Desensibilisierung sowie klassische und instrumentelle Konditionierung, um Katzen die Bewältigung von Ängsten oder die positive Verknüpfung mit auslösenden Reizen beizubringen.
Mentale und körperliche Auslastung sind Schlüsselkomponenten der Therapie, fördern die Bindung zwischen Katze & Mensch und ermöglichen die kognitive Förderung des Tieres. Gleichzeitig sollten Entspannungsphasen angeboten werden.
Durch Aufklärung über das Verhalten der Katze können Konfliktsituationen innerhalb der Familie behandelt werden, um die sichere Position des Tieres zu gewährleisten. In manchen Fällen sind Managementmaßnahmen notwendig, um Mensch und Tier zu schützen.
Eine erfolgreiche Therapie erfordert Ihr aktives Engagement, den Wunsch nach Veränderung und die Bereitschaft, Zeit zu investieren. Wichtig ist, dass Ihr Tier lernen kann, ohne von Angst gelähmt oder durch Beruhigungsmittel abgestumpft zu sein.

FRAGEBOGEN
Bitte füllen Sie schon einmal vorab den Fragebogen aus und schicken Sie ihn uns per Email oder Post zu. Weitere Informationen finden Sie hier.
